Den Zweck der Funktion kennen
WPS vereinfacht die Anmeldung unterstützter Geräte. Es ist nicht die eigentliche Funkverbindung und auch kein Ersatz für ein gutes WLAN-Kennwort.
FRITZ! empfiehlt das Abschalten insbesondere dann, wenn Unbefugte physischen Zugang zum Router haben könnten. Die genaue Umsetzung und die angebotenen WPS-Verfahren unterscheiden sich zwischen Geräten.
Die Einstellung kontrolliert ändern
Öffne die WLAN-Sicherheitseinstellungen des eigenen Routers und suche die dokumentierte WPS-Option. Notiere den bisherigen Zustand und speichere die Änderung. Halte keine Gerätetaste auf Verdacht gedrückt, wenn deren Funktion unklar ist.
Teste anschließend eine vorhandene WLAN-Verbindung. Ein vollständiger Routerreset ist für das Deaktivieren einer einzelnen Einrichtungsfunktion nicht erforderlich.
Für die nächste Einrichtung vorsorgen
Bewahre das WLAN-Kennwort und die passende Geräteanleitung sicher auf. Wenn ein neues Gerät später WPS benötigt, kannst du die vorgesehene Funktion bewusst für die Einrichtung verwenden.
Das Abschalten von WPS ersetzt weder Softwareupdates noch die Kontrolle von Gastzugängen und Gerätekennwörtern. Es ist eine einzelne Einstellung innerhalb der Routerkonfiguration.
Ein Ergebnis nachvollziehbar einordnen
Notiere im Heimnetzdokument, dass WPS deaktiviert ist und welcher alternative Einrichtungsweg vorgesehen wurde. So deutet später niemand eine erfolglose Tasteneinrichtung als Routerdefekt. Wenn WPS erneut gebraucht wird, prüfe vorher das unterstützte Verfahren beider Geräte und aktiviere nicht ungezielt andere Zugangsoptionen.
Für den passenden nächsten Prüfschritt: WLAN-Passwort ändern: Geräte geordnet wieder verbinden.