Die Betriebsarten erfassen
Zeichne die Verbindung vom Anschluss bis zum Computer auf. Lies bei beiden Geräten nach, ob sie als Router, Modem, IP-Client oder Access Point laufen. Notiere jeweils die lokale Netzadresse und beim nachgelagerten Router dessen WAN-Adresse.
FRITZ! unterscheidet den Betrieb als IP-Client vom Betrieb als eigener Router. Im IP-Client-Modus werden andere Aufgaben und Funktionen bereitgestellt als in einem zusätzlich gerouteten Netz.
Die Beobachtung richtig einordnen
Eine private WAN-Adresse am zweiten Router kann auf einen vorgeschalteten privaten Netzbereich hinweisen. Prüfe zusätzlich die tatsächliche Betriebsart des ersten Geräts. Eine private Adresse allein beschreibt noch nicht sämtliche Übersetzungen beim Internetanbieter.
Ein normales Surferlebnis schließt doppeltes NAT nicht aus. Schwierigkeiten können erst bei bestimmten eingehenden Verbindungen oder Anwendungen auffallen.
Die gewünschte Struktur festlegen
Wenn du lediglich zusätzliche WLAN-Abdeckung brauchst, prüfe einen vom Hersteller vorgesehenen Access-Point- oder IP-Client-Betrieb. Wenn zwei getrennte Netze beabsichtigt sind, muss deren Routing bewusst eingerichtet werden.
Ändere nicht auf Verdacht DHCP, Firewall und Portfreigaben gleichzeitig. Sichere vorher die Konfiguration und beachte, dass sich die Verwaltungsadresse nach einer Umstellung ändern kann. Ein sauber dokumentierter Umbau ist besser überprüfbar als mehrere unverbundene Einzeländerungen.
Für den passenden nächsten Prüfschritt: Zwei DHCP-Server im Heimnetz erkennen und Zuständigkeit klären.