Ein einfacher Aufbau mit iperf3
Die offizielle iperf3-Dokumentation von ESnet beschreibt einen Server- und einen Clientmodus. Installiere eine zur jeweiligen Plattform passende Version aus einer vertrauenswürdigen Quelle. iperf3 ist nicht auf jedem Betriebssystem bereits vorhanden.
- Verbinde den Testserver per LAN mit dem Heimnetz.
- Ermittle seine lokale IP-Adresse.
- Starte dort
iperf3 -s. - Starte auf dem WLAN-Gerät
iperf3 -c SERVER-IPund ersetze SERVER-IP durch die lokale Adresse.
Eine Firewallfreigabe sollte nur für das vertrauenswürdige lokale Netz gelten. Dafür sind weder eine Freigabe im Internet noch eine Portweiterleitung im Router erforderlich. Beende den Testserver nach der Messung.
Messgrenzen festhalten
Auch der LAN-Port, ein Switch und die Leistung des Testrechners können begrenzen. Hängen beide Geräte im WLAN, misst du zusätzliche Funkübertragungen mit. Das ist ein anderer Aufbau und sollte entsprechend bezeichnet werden.
Dokumentiere Standort, Funkband, Geräte und Testdauer. Wiederhole den Versuch und nutze für Vergleiche denselben Aufbau.
Die Gegenrichtung testen
Mit der in der Dokumentation beschriebenen Option -R kehrst du die Übertragungsrichtung um: iperf3 -c SERVER-IP -R. Senden und Empfangen können unterschiedliche Ergebnisse liefern.
Was sagt das über meinen Anschluss?
Ein guter lokaler Wert zeigt nicht, dass der Internetanschluss ebenso schnell ist. Er hilft lediglich, die lokale Strecke getrennt zu beurteilen. Vergleiche anschließend mit einem Internettest, um den Suchbereich weiter einzugrenzen.
Für den passenden nächsten Prüfschritt: WLAN-Linkrate und Internettempo: Warum zwei Werte verschieden sind.