Die Ausfälle vergleichen
Funktioniert die Seite auf dem zweiten Gerät im selben Netz, liegt der Schwerpunkt zunächst beim ersten Gerät oder Browser. Scheitert sie überall, teste eine andere bekannte Webseite. Auch eine Störung des betroffenen Dienstes kommt infrage.
Mozilla ordnet verschiedene Ladefehler nach ihrem Verhalten ein. Eine Zertifikatswarnung sollte nicht pauschal als DNS-Fehler behandelt und weggeklickt werden.
Welche Namensauflösung wird benutzt?
Ein Browser kann eigene verschlüsselte DNS-Abfragen verwenden. Firefox beschreibt dafür DNS über HTTPS. Änderungen am Router wirken daher nicht zwingend auf jede Browserabfrage gleich.
Notiere aktive VPN- und Browserfunktionen, bevor du DNS-Adressen änderst. Ändere jeweils nur eine Ebene und halte den ursprünglichen Wert fest.
Keine zufälligen Resolver ausprobieren
Ein anderer DNS-Dienst ist keine allgemeine Reparatur für jede nicht ladende Seite. Prüfe zunächst, ob die Namensauflösung tatsächlich scheitert. Bei einem Arbeitsgerät können absichtliche Filter oder Unternehmensvorgaben bestehen.
Für eine Supportanfrage reichen zunächst Adresse, Uhrzeit, Fehlertext und Vergleichsergebnisse. Zugangsdaten oder vollständige private Browserverläufe gehören nicht dazu.
Ein Ergebnis nachvollziehbar einordnen
Halte für den Vergleich dieselbe vollständige Zieladresse fest. Unterschiedliche Unterseiten oder automatisch ergänzte Adressen können sonst verschiedene Fehler erzeugen. Notiere außerdem, ob der Browser eine Namensauflösungsfehlermeldung, eine Zertifikatswarnung oder eine Antwort des Webservers zeigt; das sind unterschiedliche Ansatzpunkte.
Für den passenden nächsten Prüfschritt: Manuellen DNS unter Windows wieder auf automatisch stellen.